Automatische Brandmeldeanlage verhindert größeren Schaden im Feuerwehrhaus Feldkirchen
Eine zu diesem Zeitpunkt im Feuerwehrhaus anwesende Ausbildungsgruppe bestätigte die Rauch- und Brandentwicklung im Dachgeschoss. Aufgrund der Lageeinschätzung wurde unverzüglich eine Alarmstufenerhöhung auf B3 Dachstuhlbrand veranlasst, um ausreichend Einsatzkräfte und Spezialkomponenten an die Einsatzstelle zu alarmieren.
Die ersten Einsatzkräfte begannen umgehend unter schwerem Atemschutz mit der Brandbekämpfung. Durch den Einsatz von insgesamt neun CO₂-Handfeuerlöschern mit einer Löschmittelmenge von rund 45 Kilogramm Kohlendioxid konnte das Feuer in der Elektroverteilung schnell unter Kontrolle gebracht und eine Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile verhindert werden. Zur Bereitstellung zusätzlicher CO₂-Löscher wurden Nachbarfeuerwehren nachalarmiert.
Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Feldkirchen, Heimstetten und Aschheim, des ABC-Zuges Landkreis München, der Kreisbrandinspektion Landkreis München, des Rettungsdienstes sowie der Polizei im Einsatz.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurden umfangreiche Kontroll- und Belüftungsarbeiten durchgeführt. Die betroffene Elektroverteilung wurde erheblich beschädigt, die Höhe des entstandenen Sachschadens wird nach ersten Schätzungen der Feuerwehr auf rund 20.000 Euro beziffert. Der Dachstuhl selbst wurde nach erster Einschätzung nicht beschädigt. Trotz des Schadens am Feuerwehrhaus ist die Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen weiterhin uneingeschränkt einsatzfähig und kann ihre Aufgaben für die Bevölkerung vollumfänglich wahrnehmen.
Die Ermittlungen zur genauen Brandursache werden durch die zuständigen Behörden geführt. Die Freiwillige Feuerwehr Feldkirchen bedankt sich bei allen beteiligten Einsatzkräften für die gewohnt professionelle und reibungslose Zusammenarbeit.